Eine komplette Dienstleistung rund um das Rechnungswesen

Unter Factoring im engeren Sinn wird der Verkauf von Forderungen – insbesondere aus dem Liefern von Waren und dem Erbringen von Dienstleistungen, aber auch zum Beispiel Mietforderungen – an ein spezialisiertes Unternehmen, den Factor, verstanden. Beim echten Factoring übernimmt der Factor das Ausfallrisiko. Er hat also keine Regressmöglichkeit, wenn die Kunden nicht zahlen und die verkauften Forderungen ausfallen. In der Praxis ist Factoring aber mehr als eine Forderungsabtretung mit den wirtschaftlichen Funktionen einer Kreditversicherung und eines Inkassobüros. Je nach Vertragsinhalt übernimmt der Factor ab der Rechnungserstellung die komplette Debitorenbuchhaltung und das Mahnwesen. Außerdem hat Factoring aus Sicht des Verkäufers der Forderungen positive Wirkungen auf Bilanzkennzahlen.

Factoring ersetzt den Zwischenkredit

Ohne Factoring muss ein Unternehmer, der für das Erstellen seiner Produkte oder Dienstleistungen hohe Vorkosten hat, möglicherweise einen Kredit aufnehmen und damit diese Kosten zwischenfinanzieren. Das gilt vor allem, wenn er seinen Kunden großzügige Zahlungsziele gewährt und diese zum Beispiel erst nach einem Monat ihre Rechnung zahlen müssen. Factoring findet dagegen unmittelbar nach dem Entstehen der Forderung statt, ohne Rücksicht auf vereinbarte Zahlungsmodalitäten zwischen dem Verkäufer der Forderungen und dessen Kunden. Das Geld fließt üblicherweise innerhalb von ein bis zwei Tagen, wirkt einem Liquiditätsengpass entgegen und vermeidet damit die Notwendigkeit einer Zwischenfinanzierung. Das allein wirkt schon positiv auf die Kapitalstruktur des Unternehmens. Hinzu kommt, dass die Zahlung des Factors gegen die ursprüngliche Forderung gebucht wird. Besteht Kreditbedarf, erleichtert die verbesserte Finanzsituation die Aufnahme von Fremdkapital und führt zu günstigeren Darlehenskonditionen.

Mehrjährige Bindung üblich

Ob Factoring lohnt, muss jeder Unternehmer individuell entscheiden. Der Absicherung von Forderungen, dem Outsorcing von kaufmännischen Verwaltungsaufgaben und den bilanztechnischen Vorteilen stehen nicht zu unterschätzende Kosten gegenüber. Im Schnitt kann man davon ausgehen, dass der Factor nur zwischen achtzig und neunzig Prozent der ursprünglichen Forderung auszahlt. Wer sich für Factoring interessiert, muss sich auf eine langfristige Vertragsbindung einstellen. Zwei Jahre sind Minium, sagt die Factoring-Infoseite www.kreditist.com, üblich sind aber eher vier bis fünf Jahre.

Angebot der Woche

GmbH Bereich Gastronomie, Sitz in Zürich, Jahrgang 2016, Stammkapital 20'000.-
Für nur 2'400.-

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte

Firma verkaufen

Sie besitzen eine Schweizer Aktiengesellschaft oder eine GmbH welche Ihnen nur noch Kosten verursacht und Sie eigentlich gar keine Verwendung mehr dafür haben? Da können wir Ihnen weiterhelfen!

Lernen Sie uns kennen

Eine schöne Webseite kann viel aussagen und ein gutes Gefühl vermitteln - aber Vertrauen können Ihnen nur die Menschen dahinter geben. Lernen Sie uns persönlich kennen und machen Sie sich Ihr eigenes Bild.