Mathys steht kurz vor dem Verkauf

Das Orthopädieunternehmen Mathys ist in der Schweiz durchaus ein Begriff. Nunmehr jedoch soll dieses Unternehmen veräussert werden. Ein Interessent aus den Vereinigten Staaten von Amerika ist bereits bekannt und hat auch bereits ein Angebot unterbreitet. Als Käufer für Mathys wird Colfax gehandelt, welches als Muttergesellschaft von DJO bekannt geworden ist.

Zwar gibt es über die Höhe des Kaufpreises aktuell noch keine Informationen, allerdings ist sind bereits die weitergehenden Pläne für Mathys durchgesickert. Das Schweizer Unternehmen soll mit DJO Global fusionieren. Dies jedoch soll keinerlei Auswirkungen auf die rund 600 Mitarbeiter von Mathys sowie auch die Standorte haben.

Diese werden seitens des Käufers eins zu eins übernommen. Mathys hatte im Jahr 2020 kein Glück auf dem Markt und musste einen Umsatzrückgang in Höhe von rund 18 Prozent hinnehmen. Der Umsatz betrug 115 Millionen Schweizer Franken. Die Veräusserung stand angeblich bereits seit längerer Zeit auf der Agenda.

Eine Besonderheit ist jedoch der Umstand, dass es sich bei Mathys lediglich um einen Prothetikteil handelt, der von der Betreiberfamilie gleichen Namens im Jahr 2003 nicht veräussert wurde. Seinerzeit handelte die Familie Mathys bereits mit Synthes-Stratec und behielt den Prothetikteil bei.

Die Familie Mathys ist in Bettlach angesiedelt und produziert mit Mathys in erster Linie Gelenkersatzprodukte wie beispielsweise künstliche Hüften und Schultern sowie Knie. Auch Ersatzmaterialien für Knochen werden von Mathys produziert. Der Hauptabsatzmarkt ist Europa.

Geplant ist, dass die Transaktion von Mathys spätestens mit dem dritten Quartal 2021 beendet wird. Eine Besonderheit ist jedoch auch der Umstand, dass diese Transaktion in Bar durchgeführt wurde. Für den Standort Bettlach gibt es jedoch auch schon Pläne. Bettlach soll zum internationalen Hauptsitz für das kombinierte Chirurgiegeschäft werden.

Im Zuge des Verkaufs wird auch gleichzeitig eine Zulassung von Mathys in den Vereinigten Staaten von Amerika beantragt. Dies betrifft zunächst erst einmal das Hüftportfolio des Schweizer Unternehmens. Die Familie Mathys sowie auch der Käufer zeigten sich am Ende der Verhandlungen überaus zufrieden und gaben beidseitig auch positive Statements für die Presse ab.

Es scheint, als ob Mathys mit diesem Deal alles richtig gemacht hat. Die Unternehmensleitung äusserte sich hocherfreut über den Käufer DJO und sprach von einem perfekten Deal.

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